Jule Dienert: von der begeisterten Zuschauerin zum Dance Captain und zur Nachwuchs-Choreographin für Kids und Teens.Wer sind eigentlich die Menschen, die THE MUSICAL COMPANY ausmachen? In der Interview-Reihe „Spot“ stellen wir dieses Mal fünf Fragen an die 23jährige Nachwuchs-Choreografin Jule Dienert, die im „richtigen“ Leben Sport und Mathe auf Lehramt studiert. 

Wie und wann bist du zur TMC gekommen?  

Ende 2016 habe ich zum ersten Mal ein Musical der TMC gesehen. Zwei Freunde von mir haben in RENT mitgewirkt – und ich war schockverliebt! Also in die TMC und das, was sie auf die Beine gestellt hat. Und ich wusste: das will ich auch! Ein halbes Jahr später waren die Castings für den ersten Teil von HIGHSCHOOL MUSICALdas war mein Einstieg in die TMC. Danach habe ich noch bei HAIR und SATURDAY NIGHT FEVER mitgemacht. 

Jetzt wirst du Choreografin für Kids und Teens bei der TMC – wie ist es dazu gekommen? 

Ich habe als Ensembletänzerin angefangen. Als nächstes tanzte ich im Solo-Tanzensemble, und schließlich wurde ich Dance Captain, d. h. ich unterstütze den Choreografen beim Einstudieren der Bewegungsabläufe. Im Kids und Teens-Bereich übernehme ich demnächst zum ersten Mal selbst die Verantwortung für die Choreografie. Man hat mir mit der Zeit immer mehr zugetraut und ich habe gern Verantwortung übernommen. Dass ich Übungsleitererfahrung mit Kinder- und Jugendgruppen habe, hat sicher auch nicht geschadet. Jetzt freue ich mich riesig auf den Kids und Teens-Workshop, der im Mai startet, und das geplante Kids und Teens-Projekt MADAGASCAR, wo ich mich als Choreografin beweisen darf.  

Welche Rolle hat das Tanzen in deinem Leben? 

Das Tanzen begleitet mich schon mein ganzes Leben langschon seit Grundschulzeiten bin ich in Tanzgruppen, auch in Wettkampfgruppen, aktiv. Sport spielt generell eine große Rolle für mich. Ich habe auch alle möglichen anderen Sportarten ausprobiert, nicht umsonst studiere ich Sport auf Lehramt… Vor etwa zwei Jahren habe ich Krafttraining und Crossfit für mich entdeckt. Drei- bis viermal die Woche trainiere ich Kraft und Ausdauer. Davon profitiert auch das Tänzerische, Ästhetische und umgekehrt. Gott sei Dank – denn das Tanzen würde ich niemals aufgeben. 

Was bedeutet die TMC heute für dich? 

Die TMC ist sowas wie ein Zuhause für mich geworden. Ich habe hier wahnsinnig viel Spaß! Doch was noch wichtiger ist: man bekommt ständig die Chance, sich neuen Herausforderungen zu stellen und Dinge auszuprobieren, in denen man noch wenig Erfahrungen hat (für mich als Tänzerin zum Beispiel im Singen und Schauspielern)Das Engagement, was man investiert, bekommt man doppelt in Form von Spaß und persönlicher Weiterentwicklung wieder heraus. Und kein Projekt ist wie das andere. Das macht einfach Lust, immer wieder dabei zu sein und weiter zu machen. 

Zum Schluss eine Spaßfrage: Hast du einen Kindheitshelden? 

Michel aus Lönneberga! Ich habe diese Filme als Kind geliebtMichel ist immer viel draußen, hat ständig neue Ideen, ist pausenlos in Bewegung, und dann noch dieses Lebensgefühl in diesem typisch schwedischen Haus in der tollen Landschaft. Das hat mich total angesprochen, und das gucke ich auch heute noch gern.